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Neujahrsempfang 2026 in Waldshut-Tiengen im Südkurier

Wirtschaft, Kommune und Gesellschaft

Politische Unsicherheiten, wirtschaftlicher Druck und weltweite Krisen prägen derzeit nicht nur die globale Lage, sondern wirken sich zunehmend auch auf kommunaler Ebene aus. Beim Neujahrsempfang 2026 der Stadt Waldshut-Tiengen wurde deutlich, wie eng weltpolitische Entwicklungen und der lokale Alltag miteinander verbunden sind. Unter dem Motto „WT schafft“ versammelten sich Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, um gemeinsam über Verantwortung, Handlungsspielräume und die Zukunft der Stadt zu sprechen.

Oberbürgermeister Martin Gruner brachte diese Spannung in seiner Rede auf den Punkt: Zwischen globalen Krisen und sehr konkreten kommunalen Fragestellungen gehe es darum, Orientierung zu geben und Verlässlichkeit zu schaffen – auch unter schwierigen Rahmenbedingungen.



Neujahresempfang 1

Unternehmerische Perspektiven im Dialog

Neue Konzepte, Wandel und wirtschaftliche Realität

In einer Talkrunde mit Unternehmerinnen und Unternehmern aus verschiedenen Branchen wurden die aktuellen Herausforderungen der lokalen Wirtschaft offen diskutiert. Julia Jordan, Geschäftsführerin von Teppich Jordan, sprach dabei über das neue Unternehmenskonzept, den umfassenden Umbau der vergangenen drei Jahre sowie über den Umgang mit der aktuellen wirtschaftlichen Lage. Thematisiert wurden unter anderem langfristige Entscheidungen, notwendige Anpassungsprozesse und die Frage, wie Unternehmen auch in unsicheren Zeiten handlungsfähig bleiben können.

Im Mittelpunkt stand der Austausch darüber, wie Unternehmerinnen und Unternehmer Verantwortung übernehmen, auf wirtschaftliche Veränderungen reagieren und gleichzeitig Perspektiven für die Zukunft entwickeln.

Ein Abend im Zeichen gemeinsamer Verantwortung

Austausch, Ausblick und Zukunftsthemen

Der Neujahrsempfang machte deutlich, dass die Entwicklung der Stadt nur im Zusammenspiel aller Akteure gelingen kann. In den Gesprächen des Abends wurden zentrale Zukunftsthemen für das Jahr 2026 benannt – darunter der Start eines integrierten Stadtentwicklungskonzepts (ISEK), Maßnahmen zur Innenstadtentwicklung, Investitionen in Bildung und Verwaltung sowie die Bedeutung von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz. Auch langfristige Infrastrukturprojekte wie die Elektrifizierung der Hochrheinbahn wurden als wichtige Weichenstellungen hervorgehoben.

Begleitet von musikalischen Beiträgen und in offener Atmosphäre bot der Abend Raum für persönlichen Austausch, neue Impulse und den gemeinsamen Blick nach vorn – getragen von dem Gedanken, dass Fortschritt vor allem durch Zusammenarbeit entsteht.

Neujahresempfang 2




Gemeinsam handeln – mit Blick nach vorn

Wie Oberbürgermeister Martin Gruner es zum Ende des Abends formulierte: Die Weltpolitik lasse sich auf kommunaler Ebene nicht verändern – wohl aber der eigene Handlungsspielraum. Waldshut-Tiengen setzt dabei auf Verantwortung, Solidarität und den Mut, Entwicklungen aktiv zu gestalten.

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