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Iranische-Teppiche – Knüpfkunst mit unverwechselbarer Herkunft

Viele unserer iranischen Teppiche kommen aus dem Farsgebiet im Süden des Iran. Dort ist die Teppichherstellung seit Jahrhunderten eng mit dem Leben und der Kultur verschiedener Nomadenstämme verbunden.

Die Muster entstehen nicht einfach nach einer festen Vorlage. Viele Motive werden innerhalb der Familien weitergegeben, verändert und immer wieder neu interpretiert. So trägt jeder Teppich ein Stück seiner Herkunft in sich.

Entsprechend vielfältig können Teppiche aus dem Iran aussehen. Je nach Region, Stamm und handwerklicher Tradition unterscheiden sich Farben, Muster und Herstellung deutlich voneinander. Neben flachen Kelims und fein gearbeiteten Soumakh entstehen dort auch handgeknüpfte Gabbeh Teppiche aus Schurwolle. Typisch sind geometrische Formen, Tiere, Pflanzen und kleine Symbole, die zum Teil auf sehr alte persische Traditionen zurückgehen.

Bei Teppich Jordan mögen wir gerade diese Unterschiede. Ein handgeknüpfter iranischer Teppich muss für uns nicht vollkommen gleichmäßig oder streng symmetrisch sein. Oft sind es gerade kleine Abweichungen, ungewöhnliche Farbkombinationen oder frei gesetzte Motive, die einem Teppich seinen eigenen Charakter geben. Bei der Auswahl achten wir auf die handwerkliche Qualität und darauf, ob ein Stück eine besondere Ausstrahlung besitzt – vom feinen Iran-Kelim bis zum ausdrucksstarken Nomadenteppich.

332 Produkte
Neu
Jordan Teppich Unikat Roter Horizont
307 x 60 cm |

€ 1.390 *
Jordan Teppich Unikat Wüstenmelodie
256 x 85 cm |

€ 2.790 *
Jordan Teppich Unikat Abendrot
111 x 81 cm |

€ 1.250 *
Jordan Teppich Unikat Rubinglut
139 x 66 cm |

€ 1.280 *
Jordan Teppich Unikat Wurzeln & Wege
205 x 139 cm |

€ 3.590 *
Jordan Teppich Unikat Hauch in Blau
194 x 125 cm |

€ 3.290 *
Jordan Teppich Unikat Blumenfall
295 x 80 cm |

€ 2.990 *
Jordan Teppich Unikat Sonnenzypresse
205 x 80 cm |

€ 2.590 *
Jordan Teppich Unikat Glutrot
314 x 226 cm |

€ 9.850 *
Jordan Teppich Unikat Blumenstreifen
210 x 76 cm |

€ 2.150 *
Jordan Teppich Unikat Wüstenhauch
328 x 256 cm |

€ 9.950 *
Jordan Teppich Unikat Nachtdüne
133 x 81 cm |

€ 1.290 *
Jordan Teppich Unikat Indigohorizont
328 x 256 cm |

€ 7.650 *
Jordan Teppich Unikat Frühlingshain
220 x 180 cm |

€ 5.490 *
Jordan Teppich Unikat Zinnoberpfad
217 x 171 cm |

€ 4.990 *
Jordan Teppich Unikat Tiefenklang
206 x 149 cm |

€ 3.490 *
Jordan Teppich Unikat Blütentanz
153 x 103 cm |

€ 1.990 *
Jordan Teppich Unikat Blütenregen
194 x 85 cm |

€ 2.290 *
Jordan Teppich Unikat Zypressental
170 x 122 cm |

€ 2.990 *
Jordan Teppich Unikat Feuerhauch
231 x 178 cm |

€ 5.390 *
Jordan Teppich Unikat Blättertanz
192 x 152 cm |

€ 3.990 *
Jordan Teppich Unikat Mosaikpfad
243 x 88 cm |

€ 2.790 *
Reserviert
Jordan Teppich Unikat Bergquell
126 x 80 cm |

€ 1.690 *
Jordan Teppich Unikat Abendgold
185 x 120 cm |

€ 2.990 *

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Iranische-Teppiche haben weit mehr als einen Stil

Viele Menschen denken bei einem Perserteppich zuerst an dunkles Rot, ein dichtes Blumenmuster und ein deutliches Mittelmedaillon. Das gehört auch durchaus zur Geschichte dieser Teppiche, zeigt aber nur einen kleinen Teil ihrer gestalterischen Vielfalt. Ein heller Nain wirkt völlig anders als ein kraftvoll gezeichneter Heriz. Fein geknüpfte Stücke aus Isfahan oder Ghom unterscheiden sich wiederum deutlich von den frei gestalteten Teppichen aus dem Süden des Landes.

Was macht einen Teppich aus dem Iran so unverwechselbar? Meist ist es nicht ein einzelnes Merkmal, sondern das Zusammenspiel aus Muster, Knüpfung, Material und Farbe, welche je nach Knüpfregion verschiedene Merkmale haben. Diese Herkunft prägt den Charakter.

Einige wichtige Richtungen lassen sich dennoch gut voneinander unterscheiden:

  • Täbris: präzise Ornamente, vielfältige Farbwelten und klassische Medaillon- oder Allover-Muster
  • Nain: helle Grundtöne, feine Zeichnungen und häufige Kombinationen aus Blau, Beige und Elfenbein
  • Isfahan und Ghom: besonders detailreiche Knüpfungen, elegante Motive und teilweise Akzente aus Seide
  • Heriz: markante geometrische Formen, klare Konturen und eine ausdrucksstarke Raumwirkung
  • Süd- und Westiran: freiere Muster, kräftige Farben sowie Einflüsse von Dorf- und Nomadentraditionen

Solche Herkunftsbezeichnungen geben eine erste Orientierung, ersetzen aber nie den Blick auf das einzelne Stück. Handgeknüpfte Teppiche aus dem Iran entstehen nicht wie identische Serienprodukte. Selbst bei wiederkehrenden Mustern zeigen sich kleine Abweichungen in den Linien, Farben oder Proportionen. Gerade dadurch besitzt ein handgeknüpfter iranischer Teppich eine eigene Handschrift.

Iranische-Teppiche aus Stadtwerkstätten, Dörfern und Nomadentraditionen

Die Unterschiede zwischen den Teppichen hängen auch davon ab, in welchem Umfeld sie entstanden sind. In traditionellen Stadtwerkstätten wird häufig nach einer genauen Vorlage gearbeitet. Die Muster sind sorgfältig geplant, symmetrisch aufgebaut und oft sehr fein ausgeführt. Dörfliche und nomadisch geprägte Teppiche wirken dagegen meist unmittelbarer. Motive werden freier interpretiert, Größen verändern sich innerhalb des Musters und einzelne Formen dürfen bewusst unregelmäßig bleiben.

Das eine ist dabei nicht hochwertiger als das andere. Ein fein geknüpfter Teppich aus dem Iran kann durch seine Präzision faszinieren. Entscheidend ist, welche Wirkung Sie für Ihren Raum suchen.

Eine besondere Gruppe unter den Teppichen aus dem Iran sind die flach gewebten Modelle. Der klassische Iran-Kelim wird nicht geknüpft, sondern gewebt und kommt deshalb ganz ohne Flor aus. Seine Oberfläche wirkt dadurch leichter und klarer als bei einem handgeknüpften Teppich. Typisch für viele Kelim-Teppiche sind geometrische Muster, farbige Flächen und traditionelle Zeichen, die sich auch mit modernen Einrichtungen sehr gut kombinieren lassen.

Etwas aufwendiger ist die Herstellung eines Soumakh. Auch dabei handelt es sich um ein Flachgewebe, allerdings werden die Fäden in einer speziellen Wickeltechnik verarbeitet. So entsteht eine festere und leicht strukturierte Oberfläche, auf der die Muster besonders deutlich hervortreten. Kelim und Soumakh zeigen sehr schön, wie unterschiedlich iranische-Teppiche sein können und wie selbstverständlich traditionelle Handwerkskunst auch heute noch in moderne Wohnräume passt.

Kelim-Teppiche entdecken

Iranische-Teppiche nach Material, Größe und Raumwirkung auswählen

Bei vielen Iran-Teppichen besteht der Flor aus Schurwolle, während Baumwolle häufig als stabile Grundlage für Kette und Schuss dient. Je nach Herkunft und Qualität kommen außerdem Seide oder Mischungen aus Wolle und Seide zum Einsatz.

Das Material beeinflusst nicht nur den Preis, sondern vor allem die Haptik, den Glanz und die spätere Nutzung:

  • Schurwolle: angenehm warm, strapazierfähig und für viele Wohnbereiche geeignet
  • Seide: sehr fein, lichtabhängig schimmernd und besonders detailreich
  • Wolle mit Seidenanteil: lebendige Konturen, dezenter Glanz und ein vielschichtiges Oberflächenbild

Eine hohe Knotenzahl kann ein Hinweis auf eine feine Zeichnung sein, sagt allein jedoch wenig über die Gesamtqualität aus. Ebenso wichtig sind gute Wolle, sauber ausgearbeitete Kanten, stimmige Farben und ein ausgewogenes Muster.

Welche Teppichgröße passt in welchen Raum? Im Wohnzimmer wirkt er meist stimmig, wenn er nicht verloren zwischen den Möbeln liegt, sondern Sofa und Sessel optisch miteinander verbindet. Unter einem Esstisch sollte genügend Fläche bleiben, damit auch zurückgeschobene Stühle auf dem Teppich stehen. Im Schlafzimmer kann ein kleineres Einzelstück seitlich am Bett einen gezielten Akzent setzen.

Ein Orientteppich muss dabei keineswegs nur zu klassischen Möbeln passen. Gerade in einem reduzierten Interieur bekommen seine Muster Raum und können beinahe wie ein eigenständiges Kunstwerk wirken. Es müssen auch nicht alle Farben des Teppichs in der Einrichtung wiederholt werden. Oft genügt es, einen oder zwei Töne aufzugreifen, damit ein ruhiger Zusammenhang entsteht.

Über unser Visualisierungstool lassen sich verschiedene Teppiche vorab im eigenen Raum darstellen. So wird schnell sichtbar, ob Muster, Farbe und Größe mit den vorhandenen Möbeln harmonieren.

Die richtige Teppichgröße finden

Iranische-Teppiche persönlich bei uns entdecken

Wer einen iranischen Teppich kaufen möchte, sollte ihn nach Möglichkeit im Original sehen. Farben, Muster und die Struktur der Wolle verändern ihre Wirkung je nach Lichteinfall und Knüpfrichtung teilweise deutlich. In unserer Ausstellung können Sie deshalb verschiedene Perserteppiche und Teppiche aus dem Iran direkt miteinander vergleichen und sehen, wie unterschiedlich sie in verschiedenen Wohnsituationen wirken.

Viele unserer iranischen Teppiche suchen wir selbst vor Ort aus. Seit Jahrzehnten bestehen persönliche Kontakte zu unseren Partnern und Manufakturen im Iran, über die wir besondere Stücke auswählen und direkt importieren. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf ursprünglichen Gabbeh-Teppichen und anderen Nomadenteppichen aus dem Farsgebiet. Gerade durch diesen direkten Austausch wissen wir, woher die Teppiche kommen und wie sie gefertigt wurden.

Welcher Teppich am Ende wirklich passt, lässt sich trotzdem nicht allein anhand von Muster oder Farbe entscheiden. In der persönlichen Beratung schauen wir gemeinsam auf Raumgröße, Möbel, Materialien und Licht. So finden wir einen handgeknüpften Teppich aus dem Iran, der nicht nur gefällt, sondern auch im eigenen Zuhause stimmig wirkt.

Da handgeknüpfte Einzelstücke in vorhandenen Größen entstehen, passt nicht jedes Modell automatisch zu jedem Grundriss. Für Räume mit besonderen Maßen zeigen wir Ihnen bei Bedarf zusätzlich passende Möglichkeiten aus dem Bereich der Teppich-Maßanfertigung.

Jetzt persönliche Teppichberatung vereinbaren

Iranische-Teppiche: häufige Fragen und Antworten

Was zeichnet iranische-Teppiche aus?

Iranische-Teppiche stehen für eine große Vielfalt an regionalen Mustern, Materialien und Knüpftraditionen. Je nach Herkunft können sie sehr fein und ornamental, kräftig geometrisch oder bewusst reduziert gestaltet sein. Viele Stücke werden von Hand geknüpft und besitzen dadurch einen individuellen Charakter.

Sind iranische-Teppiche dasselbe wie Perserteppiche?

Im allgemeinen Sprachgebrauch werden beide Begriffe häufig gleich verwendet. „Iranische-Teppiche“ beschreibt die heutige geografische Herkunft, während „Perserteppiche“ auf die historische und kulturelle Bezeichnung Persiens zurückgeht. Ein Teppich im persischen Stil muss jedoch nicht zwangsläufig im Iran gefertigt worden sein.

Woran erkennt man handgeknüpfte iranische-Teppiche?

Auf der Rückseite ist das Muster meist deutlich zu erkennen, und kleine Abweichungen zeigen die handwerkliche Fertigung. Bei vielen handgeknüpften Teppichen bilden die Fransen die Enden der Kettfäden und sind nicht nachträglich angenäht. Für eine verlässliche Beurteilung sollten außerdem Material, Knüpfung, Kanten und Herkunft betrachtet werden.

Wie lassen sich iranische-Teppiche richtig pflegen?

Iranische-Teppiche sind im Alltag erstaunlich pflegeleicht. Hochwertige Schurwolle ist von Natur aus robust und schmutzabweisend, sodass regelmäßiges Staubsaugen ohne Bürste meist völlig ausreicht. Auch ein handgeknüpfter Perserteppich eignet sich deshalb gut für häufig genutzte Räume. Bei Flecken sollte man schnell reagieren und starkes Reiben vermeiden. Für eine gründliche Reinigung nach vielen Jahren empfiehlt sich eine professionelle Teppichwäsche.

Iranische-Teppiche haben weit mehr als einen Stil

Viele Menschen denken bei einem Perserteppich zuerst an dunkles Rot, ein dichtes Blumenmuster und ein deutliches Mittelmedaillon. Das gehört auch durchaus zur Geschichte dieser Teppiche, zeigt aber nur einen kleinen Teil ihrer gestalterischen Vielfalt. Ein heller Nain wirkt völlig anders als ein kraftvoll gezeichneter Heriz. Fein geknüpfte Stücke aus Isfahan oder Ghom unterscheiden sich wiederum deutlich von den frei gestalteten Teppichen aus dem Süden des Landes.

Was macht einen Teppich aus dem Iran so unverwechselbar? Meist ist es nicht ein einzelnes Merkmal, sondern das Zusammenspiel aus Muster, Knüpfung, Material und Farbe, welche je nach Knüpfregion verschiedene Merkmale haben. Diese Herkunft prägt den Charakter.

Einige wichtige Richtungen lassen sich dennoch gut voneinander unterscheiden:

  • Täbris: präzise Ornamente, vielfältige Farbwelten und klassische Medaillon- oder Allover-Muster
  • Nain: helle Grundtöne, feine Zeichnungen und häufige Kombinationen aus Blau, Beige und Elfenbein
  • Isfahan und Ghom: besonders detailreiche Knüpfungen, elegante Motive und teilweise Akzente aus Seide
  • Heriz: markante geometrische Formen, klare Konturen und eine ausdrucksstarke Raumwirkung
  • Süd- und Westiran: freiere Muster, kräftige Farben sowie Einflüsse von Dorf- und Nomadentraditionen

Solche Herkunftsbezeichnungen geben eine erste Orientierung, ersetzen aber nie den Blick auf das einzelne Stück. Handgeknüpfte Teppiche aus dem Iran entstehen nicht wie identische Serienprodukte. Selbst bei wiederkehrenden Mustern zeigen sich kleine Abweichungen in den Linien, Farben oder Proportionen. Gerade dadurch besitzt ein handgeknüpfter iranischer Teppich eine eigene Handschrift.

Iranische-Teppiche aus Stadtwerkstätten, Dörfern und Nomadentraditionen

Die Unterschiede zwischen den Teppichen hängen auch davon ab, in welchem Umfeld sie entstanden sind. In traditionellen Stadtwerkstätten wird häufig nach einer genauen Vorlage gearbeitet. Die Muster sind sorgfältig geplant, symmetrisch aufgebaut und oft sehr fein ausgeführt. Dörfliche und nomadisch geprägte Teppiche wirken dagegen meist unmittelbarer. Motive werden freier interpretiert, Größen verändern sich innerhalb des Musters und einzelne Formen dürfen bewusst unregelmäßig bleiben.

Das eine ist dabei nicht hochwertiger als das andere. Ein fein geknüpfter Teppich aus dem Iran kann durch seine Präzision faszinieren. Entscheidend ist, welche Wirkung Sie für Ihren Raum suchen.

Eine besondere Gruppe unter den Teppichen aus dem Iran sind die flach gewebten Modelle. Der klassische Iran-Kelim wird nicht geknüpft, sondern gewebt und kommt deshalb ganz ohne Flor aus. Seine Oberfläche wirkt dadurch leichter und klarer als bei einem handgeknüpften Teppich. Typisch für viele Kelim-Teppiche sind geometrische Muster, farbige Flächen und traditionelle Zeichen, die sich auch mit modernen Einrichtungen sehr gut kombinieren lassen.

Etwas aufwendiger ist die Herstellung eines Soumakh. Auch dabei handelt es sich um ein Flachgewebe, allerdings werden die Fäden in einer speziellen Wickeltechnik verarbeitet. So entsteht eine festere und leicht strukturierte Oberfläche, auf der die Muster besonders deutlich hervortreten. Kelim und Soumakh zeigen sehr schön, wie unterschiedlich iranische-Teppiche sein können und wie selbstverständlich traditionelle Handwerkskunst auch heute noch in moderne Wohnräume passt.

Kelim-Teppiche entdecken

Iranische-Teppiche nach Material, Größe und Raumwirkung auswählen

Bei vielen Iran-Teppichen besteht der Flor aus Schurwolle, während Baumwolle häufig als stabile Grundlage für Kette und Schuss dient. Je nach Herkunft und Qualität kommen außerdem Seide oder Mischungen aus Wolle und Seide zum Einsatz.

Das Material beeinflusst nicht nur den Preis, sondern vor allem die Haptik, den Glanz und die spätere Nutzung:

  • Schurwolle: angenehm warm, strapazierfähig und für viele Wohnbereiche geeignet
  • Seide: sehr fein, lichtabhängig schimmernd und besonders detailreich
  • Wolle mit Seidenanteil: lebendige Konturen, dezenter Glanz und ein vielschichtiges Oberflächenbild

Eine hohe Knotenzahl kann ein Hinweis auf eine feine Zeichnung sein, sagt allein jedoch wenig über die Gesamtqualität aus. Ebenso wichtig sind gute Wolle, sauber ausgearbeitete Kanten, stimmige Farben und ein ausgewogenes Muster.

Welche Teppichgröße passt in welchen Raum? Im Wohnzimmer wirkt er meist stimmig, wenn er nicht verloren zwischen den Möbeln liegt, sondern Sofa und Sessel optisch miteinander verbindet. Unter einem Esstisch sollte genügend Fläche bleiben, damit auch zurückgeschobene Stühle auf dem Teppich stehen. Im Schlafzimmer kann ein kleineres Einzelstück seitlich am Bett einen gezielten Akzent setzen.

Ein Orientteppich muss dabei keineswegs nur zu klassischen Möbeln passen. Gerade in einem reduzierten Interieur bekommen seine Muster Raum und können beinahe wie ein eigenständiges Kunstwerk wirken. Es müssen auch nicht alle Farben des Teppichs in der Einrichtung wiederholt werden. Oft genügt es, einen oder zwei Töne aufzugreifen, damit ein ruhiger Zusammenhang entsteht.

Über unser Visualisierungstool lassen sich verschiedene Teppiche vorab im eigenen Raum darstellen. So wird schnell sichtbar, ob Muster, Farbe und Größe mit den vorhandenen Möbeln harmonieren.

Die richtige Teppichgröße finden

Iranische-Teppiche persönlich bei uns entdecken

Wer einen iranischen Teppich kaufen möchte, sollte ihn nach Möglichkeit im Original sehen. Farben, Muster und die Struktur der Wolle verändern ihre Wirkung je nach Lichteinfall und Knüpfrichtung teilweise deutlich. In unserer Ausstellung können Sie deshalb verschiedene Perserteppiche und Teppiche aus dem Iran direkt miteinander vergleichen und sehen, wie unterschiedlich sie in verschiedenen Wohnsituationen wirken.

Viele unserer iranischen Teppiche suchen wir selbst vor Ort aus. Seit Jahrzehnten bestehen persönliche Kontakte zu unseren Partnern und Manufakturen im Iran, über die wir besondere Stücke auswählen und direkt importieren. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf ursprünglichen Gabbeh-Teppichen und anderen Nomadenteppichen aus dem Farsgebiet. Gerade durch diesen direkten Austausch wissen wir, woher die Teppiche kommen und wie sie gefertigt wurden.

Welcher Teppich am Ende wirklich passt, lässt sich trotzdem nicht allein anhand von Muster oder Farbe entscheiden. In der persönlichen Beratung schauen wir gemeinsam auf Raumgröße, Möbel, Materialien und Licht. So finden wir einen handgeknüpften Teppich aus dem Iran, der nicht nur gefällt, sondern auch im eigenen Zuhause stimmig wirkt.

Da handgeknüpfte Einzelstücke in vorhandenen Größen entstehen, passt nicht jedes Modell automatisch zu jedem Grundriss. Für Räume mit besonderen Maßen zeigen wir Ihnen bei Bedarf zusätzlich passende Möglichkeiten aus dem Bereich der Teppich-Maßanfertigung.

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Iranische-Teppiche: häufige Fragen und Antworten

Was zeichnet iranische-Teppiche aus?

Iranische-Teppiche stehen für eine große Vielfalt an regionalen Mustern, Materialien und Knüpftraditionen. Je nach Herkunft können sie sehr fein und ornamental, kräftig geometrisch oder bewusst reduziert gestaltet sein. Viele Stücke werden von Hand geknüpft und besitzen dadurch einen individuellen Charakter.

Sind iranische-Teppiche dasselbe wie Perserteppiche?

Im allgemeinen Sprachgebrauch werden beide Begriffe häufig gleich verwendet. „Iranische-Teppiche“ beschreibt die heutige geografische Herkunft, während „Perserteppiche“ auf die historische und kulturelle Bezeichnung Persiens zurückgeht. Ein Teppich im persischen Stil muss jedoch nicht zwangsläufig im Iran gefertigt worden sein.

Woran erkennt man handgeknüpfte iranische-Teppiche?

Auf der Rückseite ist das Muster meist deutlich zu erkennen, und kleine Abweichungen zeigen die handwerkliche Fertigung. Bei vielen handgeknüpften Teppichen bilden die Fransen die Enden der Kettfäden und sind nicht nachträglich angenäht. Für eine verlässliche Beurteilung sollten außerdem Material, Knüpfung, Kanten und Herkunft betrachtet werden.

Wie lassen sich iranische-Teppiche richtig pflegen?

Iranische-Teppiche sind im Alltag erstaunlich pflegeleicht. Hochwertige Schurwolle ist von Natur aus robust und schmutzabweisend, sodass regelmäßiges Staubsaugen ohne Bürste meist völlig ausreicht. Auch ein handgeknüpfter Perserteppich eignet sich deshalb gut für häufig genutzte Räume. Bei Flecken sollte man schnell reagieren und starkes Reiben vermeiden. Für eine gründliche Reinigung nach vielen Jahren empfiehlt sich eine professionelle Teppichwäsche.